Grüezi und willkommen
beim Verband Zuhause Leben


Handlungsbedarf

Heute sind über 18% Schweizer mindestens 65 Jahre alt. Neun von zehn Menschen in der Schweiz leben auch im hohen Alter noch Zuhause. Selbst bei den über 85-jährigen führen noch 57% ihren eigenen Haushalt. Mögliche Gründe für ein Leben daheim sind Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Gefühl von Heimat und Zuhause, mit Menschen, die sie bei sich haben wollen und für nicht wenige auch Kosten einer alternativen Altersbetreuung.

Der Verband „Zuhause Leben“ hat die Aufgabe sich für die Alternative einer Seniorenbetreuung im eigenen Zuhause zu engagieren. Der freie Entscheid und Gleichbehandlung gemäss dem Willen von Senioren, Anverwandten, BetreuerInnen und vermittelnden Agenturen muss gleiche Wertigkeit erfahren, wie konventionelle Methoden der Altersbetreuung uneingeschränkt in Ergänzung zur medizinischen Pflege seine Anerkennung erfahren.

Herausforderungen

In der Schweiz gibt es durch föderalistische Strukturen und kantonale Interessen viele Grauzonen, welche für Betreuungsagenturen, Kunden und Mitarbeiter nicht unbedingt klar und nutzbringend geregelt sind. Was ist Pflege, was Hilfe, was Betreuung, was medizinische Leistung und mit welcher Ausbildung darf was getan werden? Hinzu kommt, dass dieses neue Angebot ökonomischen, persönlichen und administrativen Interessen zuwiderlaufen könnte, obwohl es eine Bedarfslücke sogar wirtschaftlich löst. Zudem gerät Altersbetreuung an sich, leider immer wieder wegen wenigen schwarzen Schafen als Negativmeldung in den Medien in schlechtes Licht.
 

Um diese Herausforderungen zu meistern und der 24 Stunden Seniorenbetreuung zuhause mehr Gehör und Gewicht zu verschaffen, haben sich Vertreter aller Beteiligten entschieden einen Verband zu gründen. Dieser soll mit vereinten Kräften eng mit den beteiligten Ämtern und Institutionen zusammenarbeiten, politische und wirtschaftliche Unterstützung gewinnen, mit Senioren und Betreuerinnen konkrete Lösungen erarbeiten und die Betreuung zu Hause im Alter als vollwertige Alternative etablieren.

Auch den Behörden möchte der Verband sich als zentralen Ansprechpartner zur Seite stellen. Eine einheitliche und klare Kommunikation ist erfolgreich ist, ein kompetenter Ansprechpartner vorhanden ist. Auch Kunden und Betreuerinnen profitieren von einer zentralen Stelle, welche sich um ihre Belange kümmert. Dabei profitiert auch der Verband von Informationen, welche zentral erfasst werden, wissenschaftlich fundiert und beim Austausch mit den Behörden dienlich sein können.

Ziel

Dem Verband ist es wichtig aufzeigen, dass gesetzliche Bestimmungen und Erfordernisse, jederzeit eingehalten werden, wie auch diese soweit nötig auszuformulieren. Das positive Image und die Akzeptanz einer möglichen Betreuung zuhause soll Schweizweit erhöht und zu einer prüfenswerten Alternative zu Alters- und Pflegeheimen, wie auch betreutem Wohnen im Alter werden. Motivation ist freier Entscheid und Gleichbehandlung gemäss dem Willen von Senioren, Anverwandten, BetreuerInnen und vermittelnden Agenturen gleichermassen in Ergänzung zur medizinischen Pflege.